In der Internationalen Aktionswoche zur Unterstützung des Volkskrieges in Indien vom 2. bis 9. April finden in der BRD unter anderem folgende Aktivitäten statt:
Sa, 2. April - BerlinInformationsveranstaltung
Veranstaltet von: Internationalistisches Kollektiv, Kommunistischer Aufbau
Cafe Commune, Reichenberger Str. 157, 18:00
So, 3. April - Göttingen
Informationsveranstaltung
Rotes Zentrum, Lange-Geismar-Str. 2, 18:00
So, 3. April - Köln
Informationsveranstaltung
Veranstaltet von: Kommunistischer Aufbau
Clara Jugendzentrum, Aquinostr. 7-11, 16:00
Mo, 4. April - Bremen
Informationsveranstaltung über den Kampf der Naxaliten in Indien
Kommunikationszentrum Paradox, Bernhardstr. 12, 19:30
Di, 5. April - Hamburg
Veranstaltung zu politischen Gefangenen in Indien und den Gefangenen von ATIK in Deutschland
Internationalistisches Solidaritätskomitee für politische Gefangene
ATIK-Vereinshaus, Bartelsstr. 21 (Hinterhof), 19:30
Mi, 6. April - Hamburg
Die Rolle der Frau im Volkskrieg in Indien
Rotes Frauenkomitee Hamburg, unterstützt von Neue Frau und MLPD
Internationales Zentrum B5, Brigittenstr. 5, 19:30
Fr, 8. April - Hamburg
Kulturabend mit Informationen zum Volkskrieg in Indien
Kollektiv Rotes Hamburg
Internationales Zentrum B5, Brigittenstr. 5, 19:30
Sa, 9. April - Hamburg
Kundgebung
Durch: Bündnis gegen imperialistische Aggression
S-Bahn Sternschanze, 13:00
Dieses Video, zuerst erschienen auf DEM VOLKE DIENEN gibt Eindrücke aus der gemeinsamen Kampagne der Roten Frauenkomitees Hamburg und Wien zum 8. März:
In Anbetracht der imperialistischen Kriegstreiberei und Besetzung Westasiens durch die BRD, die Yankees, Russland und anderer Imperialisten auf dem Rücken der Völker und gegen die Völker haben in verschiedenen Stadtteilen Berlin-Neuköllns Aktionen stattgefunden, die wir hier dokumentieren. Die Imperialisten haben den Krieg und das Elend dort alleine zu verantworten und jede Sekunde, die wir es zulassen, dass sie dort morden, wird das Leid der Unterdrückten und ausgebeuteten arabischen Völker nur größer und somit auch ihr Kampf und Widerstand dagegen, den wir nur Begrüßen können!
Gestern beteiligten wir uns als Rote Jugend Berlin an zwei Kundgebungen zum Antikriegstag. Eine Kundgebung fand am Alexanderplatz statt und eine andere wenig später am Blücherplatz in Kreuzberg. Beide Kundgebungen richteten sich gegen imperialistische Kriege, die auf dem Rücken der Völker ausgetragen werden. Auch wenn beide Aktionen relativ klein waren, hatten sie eine wichtige Botschaft und es war gut, dass sie stattgefunden haben.
Am Samstag nahmen wir als Rote Jugend Berlin an einer Gedenkveranstaltung für die Opfer der israelischen Angriffe auf das palästinensische Volk auf dem Pariser Platz teil.
Organisiert wurde die Kundgebung von der Palästinensische Gemeinde Deutschlands, der Deutsch-palästinensische Gesellschaft, der Europäische Allianz für die Solidarität mit den palästinensischen Gefangenen, der Palästinensische Gemeinschaft in Deutschland, dem Palästinensischen Frauenverband in Deutschland, der Deutschen Jugend für Palästina, dem Palästinakomitee Stuttgart und der Stimme Palästinas.
Es wurden die Namen von 2220 Palästinensern verlesen, die im Juli und August 2014 durch israelisches Militär ermordet wurden. Die Aktion hatte einen starken Ausdruck und machte die Völkermord-Politik Israels gegenüber dem palästinensischen Volk deutlich. Provokationen von Zionisten wurden entschlossen unterbunden.
Zum Tag der revolutionären Gefangenen verweisen wir zum einen auf die Grußbotschaft des Vereins der Neuen
Demokratie-Peru-Deutschland-Hamburg zum Internationalen
Gefängnis-Symposium von 2014, die gestern mit revolutionärer Kunst mit Bezug zum Tag des Heldentums auf
"Dem Volke Dienen" veröffentlicht wurde - Grußbotschaft
Außerdem dokumentieren wir hier die Erklärung der Volksbewegung Peru zu diesem Tag aus dem Jahr 2010:
„Nichts
in der Welt wird von allein verschwinden; die Ausbeutung und die
Unterdrückung werden nur durch die Kraft der Klasse verschwinden“.
- Vorsitzender Gonzalo
Proletarier aller Länder, vereinigt euch!
Tag des Heldentums 2010: Verstärkt die Klassensolidarität mit den revolutionären Kriegs- und politischen Gefangenen in Peru!
Am
19. Juni 1986 verübte der peruanische Staat- damals wie heute unter dem
faschistischen Regime von Alan Garcia Perez- während eines
Gefängnisaufstands einen abscheulichen Völkermord in drei Gefängnissen
Limas: El Frontón, Lurigancho und el Callao. Die fast 300 Ermordeten
waren Kommunisten, Revolutionäre und zum größten Teil Mitglieder der
Kommunistischen Partei Perus (KPP). Mit diesem heldenhaften Widerstand
setzten die Genossinnen und Genossen ein Denkmal in der Geschichte der
proletarischen Weltrevolution. Sie machten den 19. Juni zum TAG DES
HELDENTUMS. Unsere Genossen und Genossinnen haben unter den
schwierigsten Bedingungen und Umständen die rote Fahne mit dem Hammer
und Sichel hochgehalten. Sie verteidigten die Moral der Klasse und die
Grundsätze der Partei und des Volkskriegs, ohne Furcht vor den Folgen zu
haben.
Jeder revolutionäre Prozess- insbesondere wenn er den
höchsten Stand erreicht hat und sich zum langwierigen Volkskrieg
entwickelt hat- verlangt eine ebenso grausame wie unumgängliche Gebühr,
die in Blut und Gefangenschaft bezahlt werden muss. Es ist ein
unvermeidlicher Teil des Kampfes, um dieses alte und morsche System der Unterdrückung und Ausbeutung zu vernichten, um anschließend in einer
Gesellschaft ohne Klassenunterschiede und ohne der Grenze zwischen arm
und reich zu leben. Es ist ein Kampf für den Kommunismus. Somit ist es
Tatsache, dass jede Partei und Organisation- wenn sie diametral zum
imperialistischen System steht- immer mit den Verlust einiger ihrer
Genossinnen und Genossen rechnen muss. Wenn die Genossinnen und Genossen
die ausgeübte Gewalt der Regierung überleben konnten, erhalten sie
anschließend den Status von politischen Kriegsgefangenen.
Perus
Volkskrieg fand seinen Anfang im Jahr 1980- seit Beginn unterliegt die
Führung und Leitung der KPP. Die Imperialisten und ihre reaktionären und
revisionistischen Lakaien versuchen den Volkskrieg als „Terrorismus“
und die Mitglieder der KPP als „Terroristen“ darzustellen. Auf diese
Weise soll die öffentliche Meinung in Peru und auch auf internationaler
Ebene beeinflusst werden, um so die Entwicklung des revolutionären
Kampfes zu bremsen und dessen Isolation zu erreichen. Während das
faschistische Regime das kämpfende Volk als „Terroristen“ bezeichnet,
begehen sie die abscheulichsten Verbrechen, wie Völkermord, Folter,
Vergewaltigungen und Verschwindenlassen von Personen etc. Als
angeblicher Grund- für die direkte Beteiligung der amerikanischen
Streitkräfte in Peru- wird der „Drogenterrorismus“ hingestellt.
Zusätzlich werden „Antiterrorberater“ (Söldner) aus Israel eingesetzt
und eine militarisierte Körperschaft des Landes umgesetzt (hierbei
handelt es sich um angepassten Faschismus, der die Aufgabe hat, den
Volkskrieg zu bekämpfen). Der durch die KPP geführte Volkskrieg zeichnet
sich dadurch aus, dass das Volk für die eigenen Klasseninteressen und
gegen die Unterdrückung von Staat und Regierung kämpft. Es ist ein
gerechter und gerechtfertigter Kampf, weil das Volk alle Kräfte bündelt
und zusammen für bessere Bedingungen im Land einsteht.
Einige
Genossinnen und Genossen der KPP befinden sich als politische
Kriegsgefangene in den Kerkern der Reaktion. Sie sind dort, weil sie für
die peruanische Revolution gekämpft haben und immer noch kämpfen und
dazu beitragen, dass sich diese Revolution als Teil und im Dienst der
proletarischen Weltrevolution entwickelt. Auch in Gefangenenschaft endet
der Kampf der Genossinnen und Genossen nicht. Stattdessen verwandeln
sie diese Kerker in glänzende Schützengräben, indem sie die
unmenschlichen Bedingungen in den Kerkern überwinden und weiterhin für
den Sieg des Volkskriegs kämpfen. Sie sind keine „Terroristen“, sondern
revolutionäre Kämpfer und verdienen deshalb unsere kraftvolle
Unterstützung für ihren Kampf.
1993 startete der
Yankeeimperialismus - durch die CIA und deren peruanischer Agentur „SIN“
(Servicio de Inteligencia Nacional, das der peruanische Geheimdienst
ist) - eine contrarevolutionäre Kampagne, in dem die Lüge von der
Kapitulation des Vorsitzenden Gonzalo, und dem damit verbundene
Friedensabkommen mit der Reaktion verbreitet wurde. Für diese
unheimliche Arbeit hat der Feind mit der Hilfe von kapitulationistischen
Verrätern in den Gefängnissen, sowie alten Revisionisten und
Infiltrierten gezählt. Als Vorbereitung für diese Lüge wurden 120
Genossinnen und Genossen im Canto Grande Gefängnis durch die
reaktionären Streitkräfte im Mai 1992 ermordet. Bei diesem grausamen
Attentat wurde trotzdem sorgfältig darauf geachtet, dass den
Kapitulatoren - die danach bei dieser groben Lüge mitgearbeitet haben -
nichts passieren konnte. Diese Verräter der peruanischen Revolution
haben mit seiner vorherigen Kondition unheimlich gehandelt und haben
viel Verwirrung über die aktuelle Situation in den Gefängnissen erzeugt.
Wer vom „Friedensabkommen“, der „politischen Lösung“ und der Teilnahme
an der Wahlfarce des alten Staates predigt, gehört nicht zur KPP- egal
was diese Personen in der Vergangenheit getan haben. Die Kriegs- und
politischen Gefangen der KPP sind diejenige, die an die Prinzipien der
Partei und des Volkskriegs bleiben und so den Heldentum zeigen, der nur
durch den Volkskrieg nach der Ideologie des
Marxismus-Leninismus-Maoismus, Gonzalos Gedanken erzeugt werden kann.
Wir
müssen unsere Anstrengungen verdoppeln, um den Kampf unserer
Genossinnen und Genossen in den leuchtenden Schützengräben zu
unterstützen. Es ist notwendig uns zu mobilisieren, um die immense
Repression zu bezwingen, die in Peru jene tapferen Menschen trifft, die
es wagen unsere gefangenen Genossinnen und Genossen zu verteidigen. Es
ist erforderlich uns für diesen Zweck international zu mobilisieren und
unsere Klassensolidarität mit ihnen zu demonstrieren. Die Verteidiger
der Volkskämpfer müssen in der ganzen Welt für den gleichen Zweck
mobilisiert werden. Deshalb ist es wichtig, die Unterstützung der Parole
der KPP zu vervielfachen: Wir fordern eine öffentliche Präsentation mit
Ansprache des Vorsitzenden Gonzalo in live Übertragung!
Der
Volkskrieg in Peru ist die Fackel der proletarischen Weltrevolution. Wir
rufen alle dazu auf ihn zu unterstützen und zu verstärken.
Wir fordern eine öffentliche Präsentation mit Ansprache des Vorsitzenden Gonzalo in live Übertragung! Wir erhöhen die Klassensolidarität mit den politischen Kriegsgefangenen in Peru! Ruhm den gefallenen Helden, es lebe die Revolution!
Um den 17. Mai herum fanden wir diese beiden Parolen an den Wänden von Hochhäusern in
Berlin-Gropiusstadt:
Außerdem wollen wir auf den Text hinweisen, den der Verein der Neuen Demokratie Hamburg-Peru im letzten Jahr zu diesem Tag veröffentlicht hat (spanisch/deutsch).
Heute vor 35 Jahren, am 17. Mai 1980 leitete die Kommunistische Partei Perus unter Führung des Vorsitzenden Gonzalo den Volkskrieg mit einem militanten Wahlboykott ein.
Im Moment befindet sich die KPP und der Volkskrieg in einer Biegung auf dem Weg und vor der Aufgabe der allgemeinen Reorganisierung der Partei, um den Volkskrieg erfolgreich weiter bis zum Sieg durchzusetzen.
In dem Dokument der Genossen vom Revolutionären Aufbau Schweiz "20 Jahre Revolutionärer Aufbau - 20 Jahre Bruch und Kontinuität" haben wir nachstehenden Text gefunden, den wir gut finden und den wir aus gegebenem Anlass hier dokumentieren:
Wir dokumentieren hier den Aufruf vom Bündnis gegen imperialistische
Aggression zum 1. Mai 2015 mit Mobilisierungsvideo auf deutsch und
türkisch:
Heraus zum revolutionären 1.
Mai!
Gegen Ausbeutung und
Unterdrückung!
Der
1. Mai ist der internationale Kampf- und Feiertag
der Arbeiterklasse. So begehen ihn Millionen Menschen überall auf
der Welt. Sie erheben sich in Rebellion gegen das verfluchte System, das
die Welt für die Mehrheit der Menschen zu einer Hölle
macht, während einige Wenige in orgiastischem Luxus schwelgen. Dass
diese Ausplünderung alles Leben auf der Erde zerstört, ist diesen
Wenigen gleichgültig – die strahlende Atomruine von Fukushima
steht dafür als Symbol. Wir begrüßen diese Kämpfe, egal wo sie
stattfinden, die Steine gegen Panzer in Jerusalem, Hinterhalte gegen
Paramilitärs in den Wäldern von Indien oder Molotowcocktails
gegen die rassistischen Bullen in Ferguson. Letztes Jahr waren wir
am 1. Mai 4000 Leute. Wir haben zusammen gekämpft, ganz verschiedene
Leute: NachbarInnen von nebenan gemeinsam mit PunkerInnen,
KommunistInnen mit AnarchistInnen, ArbeiterInnen mit StudentInnen,
alle gemeinsam gegen ihre Unterdrücker.
Die
revolutionäre 1. Mai Demonstration war, ist und muss
der lebendige Ausdruck des engsten Zusammenschlusses mit denen sein,
die in den Sturmzentren der Weltrevolution kämpfen: den revolutionären
Parteien und Organisationen aus Afrika, Asien und
Lateinamerika. Unser Weg ist nicht Versöhnung und Frieden mit dem
Alten. Unser Weg ist die Rebellion gegen alles Reaktionäre. Anders darf
es nicht sein. Anders kann es nicht sein. Wir wollen den
Kampf gegen die imperialistische Bourgeoisie, ihren Staat, ihre
Parteien und Institutionen. Auf dieser Grundlage demonstrieren wir am 1.
Mai, auch 2015.
Der
Imperialismus, das parasitäre, faulende und
sterbende System, das die Welt dominiert, kann sich nur durch immer
mehr Gewaltmittel und immer noch schärfere Ausplünderung, vor allem der
unterdrückten Nationen der Dritten Welt, aufrecht
erhalten. Dieses System macht die Revolution immer notwendiger.
Täglich, fast stündlich, erleben wir, wie imperialistische Kriege Länder
verwüsten, Subversion Staaten zerrüttet, die
EU-Außengrenzen das Mittelmeer zu einem Massengrab machen und das
Hungertote bittere Normalität sind. Wir sehen wie Millionen und
Abermillionen Menschen in Elend, Not und Verderben gestürzt
werden. Auch in Deutschland sehen wir, dass sich die Bedingungen für
Viele weiter verschlechtern. Wir sehen die Hartz IV-Schikane auf den
Arbeitsämtern, die Leiharbeit, die Menschen zu
Hungerlöhnen vermietet, die steigende Kinderarmut und
Obdachlosigkeit. Besonders stark betroffen sind Migranten. So wird
beispielsweise Flüchtlingen, die vor der Perspektivlosigkeit in ihren
eigenen Ländern, die vom Imperialismus ausgebeutet und unterdrückt
werden, fliehen, oftmals schon die Grundlage ihrer Existenz verweigert,
indem sie nicht mal eine Arbeitserlaubnis erhalten. Das
Beispiel der Lampedusa-Gruppe in Hamburg zeigt dies ganz deutlich.
Dadurch werden diese Menschen in die Schwarzarbeit gezwungen, wo sie zu
den unwürdigsten Bedingungen, niedrigsten Löhnen und
unmöglichsten Zeiten arbeiten müssen. Aber auch Migranten späterer
Generationen
werden
systematisch diskriminiert. Jugendliche Migranten
werden benachteiligt bei der Besetzung von Ausbildungsplätzen
behandelt, 60% aller unter Unternehmen in Deutschland haben noch nie
einen migrantischen Auszubildenden beschäftigt. Auch die Frauen
in Deutschland leiden unter starker Ausbeutung und Unterdrückung.
Beispielsweise sind alleinerziehende Mütter durch die mangelnde
Betreuung ihrer Kinder oft gezwungen in Teilzeit zu arbeiten.
Dazu kommt der von Frauen im Schnitt 22% geringere Verdienst als der
von Männern. Verbunden führt dies dazu, dass alleinerziehende Mütter
besonders häufig von Armut bedroht
sind.
Die
Welt der himmelschreienden Armut erhebt sich gegen
die Welt des ungeheuren Reichtums. Von Brasilien über die Türkei bis
Bangladesch kämpfen die Ärmsten der Armen, die am meisten Unterdrückten
und Ausgebeuteten mit allen Mitteln. Sie haben eine
bessere Zukunft in den Köpfen und einen brennenden Hass auf dieses
System in ihren Herzen.
Verbinden
wir uns mit den antiimperialistischen
Befreiungsbewegungen und den revolutionären Kämpfen in der Welt.
Unterstützen, verstärken, vervielfältigen wir diese Kämpfe, auch hier im
Land, und führen wir sie immer als Teil des weltweiten
Sturms. Schlagen wir dieses verfluchte System kaputt! Lassen wir den
Blutsaugern kein ruhiges Hinterland!
Ihr
System ist am Ende. Das wissen sie. Und diejenigen,
die es verteidigen, müssen eines ganz klar haben: Die Revolution
wird über ihre Köpfe marschieren. Eine Jede und ein Jeder müssen sich
entscheiden. Bin ich für das bestehende System, will ich
mich dort einrichten oder bin ich für die Völker der Welt und Teil
ihres Kampfes. Die Geschichte beweist: Einen dritten Weg um diese
Entscheidung herum gibt es nicht.
Lernen
wir aus der Geschichte der Klassenkämpfe. Lernen
wir aus den Volkskämpfen. Lernen wir von allen antiimperialistischen
Kämpfen auf der Welt, den Volkskriegen in Indien, Peru und der Türkei,
dem Kampf gegen die faschistische Kiewer Regierung in
der Ukraine und auch den Kämpfen in Europa, wie dem in Griechenland.
Dem Kampf gegen die von den Imperialisten unterstützte und erschaffene
IS, deren Rückschrittlichkeit und ihre Massaker.
Begrüßen wir den heroischen, unbeugsamen und ungebrochenen Kampf und
Widerstand der unterdrückten Völker und Minderheiten in Sengal und
Kobane mit unserer Parole „der Imperialismus wird besiegt
werden, die Widerstand leistenden Völker werden siegen“. Wir haben
Grund genug optimistisch auf die Zukunft der Menschheit zu blicken, egal
wie finster die Wolken auch sein
mögen.
Aufruhr, Widerstand – Es gibt kein ruhiges
Hinterland!
Am Freitag beteiligten wir uns als Rote Jugend in Berlin gemeinsam mit über 50 Leuten an der Kundgebung unserer Genossen gegen den Polizeiterror und die Festnahmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz von insgesamt 10 Mitgliedern von ATIK, Yeni Kadin (Neue Frau) und YDG (Neue Demokratische Jugend).
Als Antwort auf das gemeinsame dreckige Vorgehen dieser drei imperialistischen Mächte präsentierten Genossen und solidarische Leute aus mindestens 14 Städten in 6 Ländern ihren Zusammenhalt und proletarischen Internationalismus. Solche Kundgebungen hat es nämlich am selben Tag auch in Hamburg, Stuttgart, Frankfurt, Hannover, Mannheim, Ulm, Paris, Bern, Basel, Zürich, Innsbruck, London und Den haag gegeben. Diese kurzfristig organisierten Aktionen zeigen eindeutig:
ATIK ist nicht alleine!
Die Revolutionäre und fortschrittlichen Kräfte stehen international Schulter an Schulter!
Auf der revolutionären Nachrichtenseite DEM VOLKE DIENEN ist am Freitag ein guter Artikel dazu veröffentlicht worden.
Imperialisten und Reaktionäre lasst eure dreckigen Hände von den demokratischen und revolutionären
Kräften aus der Türkei!
Gestern Nachmittag, am 15. April, wurden Mitglieder der ATIK und der
Frauenorganisation Yeni Kadin durch Spezialeinheiten der Bundespolizei verhaftet. Im Zuge der Razzia unter
Leitung des Bundeskriminalamtes wurden Fenster zerschlagen, Türen
aufgebrochen, Privatwohnungen durchsucht und verwüstet und zahlreiche Datenträger beschlagnahmt.
Wir unterstützen den Kampfgeist der Erklärung der ATIK: „Der Polizeiterror und die Repressionen
werden uns nicht unterkriegen!“
Dilay, Erhan, Haydar, Musa,
Müslüm, Sinan und Seyit wird vorgeworfen Mitglieder der TKP/ML zu sein. Wir verurteilen diese schäbige Attacke der Reaktion aufs schärfste und solidarisieren uns mit den Angegriffenen. Eines ist gewiss: Der Stein, den sie erhoben haben, fällt auf ihre eigenen Füße.
Kämpft und wehrt euch gegen Imperialismus, Revisionismus und Reaktion!
Freiheit für alle politischen Gefangenen!
Die neue demokratische Revolution in der Türkei wird unausweichlich siegen!
Die Völker der Welt werden den Imperialismus vernichten!
Wir haben uns als Rote Jugend am Trauermarsch zum Jahrestag des Massakers in Ceuta am 6. Februar beteiligt und nachstehendes Flugblatt verteilt, in dem wir unsere hauptsächliche Sicht der Dinge darlegen. Wir haben dabei vor allem positive Resonanzen erfahren, sowohl innerhalb der Demo, wo wir von Aktivisten beim Verteilen der Flugblätter unterstützt wurden, als auch von Passanten außerhalb der Demo.
Anlässlich der internationalen Aktionstage – gegen das faschistische
Modi-Regime, gegen Operation Green Hunt, zur Unterstützung des
Volkskrieges in Indien – die vom 29. bis zum 31. Januar stattfanden:
Durch das neue Jugendarbeitsgesetz, das bereits vom Kongress abgesegnet wurde, werden
für Jugendliche zwischen 18 und 24 Jahren die Arbeitsgesetze so
geändert, dass sie unter anderem nur halb soviele Urlaubstage und keine
Krankenversicherung mehr haben. Die Jugend kämpft dagegen und gegen das reaktionäre Regime Ollanta Humala`s!
Seit dem 03. Dezember sitzt der Geografie-Student Igor Mendes da Silva in Brasilien im Knast. Er ist Aktivist der Volksrevolutionären Studentenbewegung (MEPR) und der Unabhängigen Volksfront von Rio de Janeiro (FIP-RJ). Er und unzählige andere Aktivisten dieser und anderer Organisationen und der Massen, die an den großen Volksdemonstrationen 2013 in Rio teilnahmen, werden nun von der staatlichen Repression angegriffen. Die Demos richteten sich damals gegen das FIFA-Spektakel auf dem Rücken des Volkes, zur Verteidigung der Bildung, für kostenfreien öffentlichen Nahverkehr, für die Gesundheit der Bevölkerung und gegen die permanente Polizeigewalt und die militärische Besatzung der Armenviertel durch UPP und brasilianische Armee. Eine vorläufige Übersetzung der Erklärung der Volksrevolutionären Studentenbewegung findet ihr hier. Die Homepage der MEPR hier.
Wir unterstützten die Kampagne zur sofortigen Freilassung von Igor Mendes da Silva und aller politischen Gefangenen in Brasilien! Es lebe die kämpferische Jugend!
Die kommunistische philippinische Jugendorganisation "Kabataang Makabayan" feierte den 50. Jahrestag ihrer Gründung mit einer illegalen Demo in der philippinischen Hauptstadt Manila. Das wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten:
Die gerufenen Parolen bedeuten übersetzt unter anderem "Volkskrieg ist die Antwort auf die Armut!" und "Hammer und Sichel werden den Staat zerschlagen!". Wir gratulieren der Kabataang Makabayan und verweisen für aktuelle Übersetzungen und Infos zum revolutionären Krieg auf den Philippinen auf DEM VOLKE DIENEN - Nachrichten für die revolutionäre Bewegung.
In Griechenland wurde der Genosse Muzaffer Acunbay wegen vermeintlicher Mitgliedschaft in der TKP/ML festgenommen und soll nun in die Türkei abgeschoben werden, wo ihm eine lebenslange Haft und Folter drohen. Dagegen wollen wir zusammen mit ATIF und PARTIZAN auch in Berlin vorm Griechischen Konsulat protestieren.
Die Kundgebung findet Dienstag um 10 Uhr an der Französischen Straße statt.
Zeitgleich organisiert ATIK mit anderen fortschrittlichen Migrantenorganisationen auch europaweit Kundgebungen in Hamburg, Frankfurt, Stuttgart, Wien, Bern, Zürich, Basel, Strasburg, Paris und Rotterdam.
Dienstag - 18.11.2014 - 10:00 Uhr - Jägerstraße 55 - 10117 Berlin (U-Bhf Französische Straße, U-Bhf Hausvogteiplatz) Keine Abschiebung in die Türkei - Freiheit für Muzaffer Acunbay!
Die TKP/ML ist eine marxistisch-leninistisch-maoistische Partei die in der Türkei und Nordkurdistan an der Entwicklung der neudemokratischen Revolution arbeitet und demzufolge harten Attacken des reaktionären türkischen Staats ausgesetzt ist.
Im August diesen Jahres entbrannte in der Kleinstadt Ferguson unter der mehrheitlich schwarzen Jugend der Stadt ein Protest, der im folgenden in andere Regionen der USA überschwappte und immer breitere Teile des Volkes erfasste. Ausgelöst durch den von Yankee-Bullen verübten Mord an einem schwarzen Jugendlichen, der sich nun in die schier endlose Liste der Opfer des us-amerikanischen Polizeiterrors einreiht, begann eine Rebellion gegen die rassistische, bürgerliche Polizei und das imperialistische System an sich.
Das kam vor allem in nächtlichen Straßenkämpfen gegen die militärisch hochgerüsteten Cops und in Supermarkt-Plünderungen zum Ausdruck, was wiederum offenbarte, wie sich die Widersprüche auch innerhalb der imperialistischen Supermacht USA zuspitzen. Verschiedene Medien berichteten damals.
Jetzt wurde in St. Louis - ganz in der Nähe von Ferguson - wieder ein 18-jähriger Schwarzer von einem Bullen mit 17 Schüssen hingerichtet. Und wieder flammt der Protest auf. Und wieder gibt es Straßenkämpfe der untersten Massen.Vor diesem Hintergrund wollen wir auf die revolutionäre Widerstandsgeschichte der schwarzen, nationalen Befreiungsbewegung in den USA aufmerksam machen, die sich unter anderem in der Black Panther Party verkörpert.
Einen guten Einstieg in die Thematik bietet der Spielfilm "Panthers", der neben der ungefähren Entstehungsgeschichte der BPP und ihrer Sympathie für den Maoismus auch zeigt, wie der bürgerliche Staat gezielt Lumpen einsetzt und in großem Stil Drogen unters Volk bringt um die Bewegung zu zerschlagen und die Massen zu betäuben und zu vergiften.
Auch bei uns in der BRD stützt sich der bürgerliche Staat bei der Unterdrückung des Volkes und der Arbeiterklasse auf die Polizei. Auch hier gehören Mord und Schikane seit Jahr und Tag zum Repertoire des Unterdrückungsapparats der Imperialisten. Ob der erschossene Neuköllner Dennis "Jockel" oder der in der Polizeizelle verbrannte Schwarze Oury Jalloh in Dessau, es sind immer die Ärmsten, gegen die sich der Terror richtet. Alles um dieses verrottete System der Ausbeutung, den Imperialismus, aufrecht zu erhalten. Besonders Jugend und Migranten wachsen so in permanentem Widerspruch zum Schutztrupp des Kapitals auf.
Deswegen müssen wir uns gemeinsam organisieren, kämpfen und wehren!
Ein paar Stunden vor dem WM-Finale zwischen der BRD und Argentinien realisierten wir am Kottbusser Tor in Berlin-Kreuzberg eine kleine Solidaritätsaktion mit dem Volkswiderstand gegen Ausplünderung und Unterdrückung durch FIFA, Kompradorenbourgeoisie und ihre polizeilichen und militärischen Handlanger in Brasilien.
Wir hängten ein Transparent mit den Parolen "Solidarität mit den Volkskämpfen in Brasilien! FIFA go home! Rebelar-se e justo! Rote Jugend" über der Adalbertstraße auf und verteilten parallel dazu im direkten Umfeld mehrere hundert Flugblätter an Einwohner, Passanten und Fussballbegeisterte.