Kundgebung vor der indischen Botschaft am 23. April

Demonstration zum Tag der politischen Gefangenen in Berlin

Am 18. März, dem Tag der politischen Gefangenen, fand in Berlin eine Demonstration mit über hundert Teilnehmern statt.


Die Teilnehmer versammelten sich zunächst vor dem Bundeskriminalamt in Alt Treptow. Unter ihnen waren auch mehrere ausländische Organisationen, wie beispielsweise ATIK, von denen immer noch sechs Genossen in den Kerkern der deutschen Reaktion schmoren. 

Nach einer Auftaktkundgebung, bei welcher auch die Rolle des Bundeskriminalamtes beim reaktionären Kampf gegen Revolutionäre denunziert wurde, ging die Demo trotz eisiger Kälte entschlossen und kämpferisch über Neukölln bis nach Kreuzberg. Der Protest wurde begleitet von laut starken Parolen, die zur Solidarität und zum Kampf aufrufen, ebenso von vielen Redebeiträgen der unterschiedlichen Organisationen, sowie Grußbotschaften aus den Knästen. 

Im Vorfeld wurde vom Internationalistischen Kollektiv, vor den Toren der BKA-Zentrale, eine Wandzeitung, mit der Parole „Freiheit für alle politischen Gefangenen – Die Rebellion ist gerechtfertigt“, angebracht. 


 

Heraus zur Lenin-Liebknecht-Luxemburg Demonstration!

Im Januar 2018 jährt sich die Ermordung von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg zum 100. mal. Schon vor 100 Jahren kämpften sie einen Kampf gegen den Kapitalismus in seinem höchsten Stadium, dem Imperialismus. Sie kämpften gegen die Ausbeutung und Unterdrückung von Milliarden in der ganzen Welt und für die Errichtung der Diktatur des Proletariats. Sie kämpften um Schluss zu machen mit der Herrschaft einer kleinen Handvoll Monopolkapitalisten, welche die Welt unter sich aufteilen. Und sie kämpften für eine Welt in der tatsächlich die Arbeiter und Bauern ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen konnten, geführt von der Kommunistischen Partei. Sie kämpften für den Sozialismus als Etappe auf dem Weg zum Kommunismus.
Heute 100 Jahre später sind wir Teil des gleichen Kampfes wie Liebknecht und Luxemburg, dem Prozess der proletarischen Weltrevolution, nur dass sich die Widersprüche noch massiv verschärft haben. Auch wir kämpfen für ein Ende der Weltordnung des Kapitals und die Errichtung der Diktatur des Proletariats. Die objektiven Bedingungen dafür sind großartig. Das Problem ist, dass die Kommunisten in diesem Land und auf der ganzen Welt ihre Aufgaben annehmen müssen. Wir müssen Kommunistische Parteien neuen Typs schaffen, bzw. in der BRD die KPD rekonstituieren. Wir brauchen eine Organisation von Revolutionären. Das ist die Hauptaufgabe welche sich momentan für die Revolutionäre in der BRD stellt. Deswegen halten wir an der Parole vom vergangenen Jahr fest und sagen – in Anlehnung an den großen Lenin – Gebt uns eine Organisation von Revolutionären und wir werden Deutschland aus den Angeln heben!
Wir werden am 14.01. um 11:00 Uhr einen eigenen Block auf der Lenin-Liebknecht-Luxemburg Demonstration stellen. Kämpft mit uns gegen den Imperialismus und für die Rekonstitution der Kommunistischen Partei Deutschlands!
Lenin, Liebknecht und Luxemburg leben in unserem Kampf!
Für die Rekonstitution der Kommunistischen Partei Deutschlands!
Nieder mit dem Imperialismus und all seinen Lakaien!

Diskussionsveranstaltung!

Diskussionsveranstaltung

Vor 100 Jahren erschütterte die große proletarische Otoberrevolution, unter der Führung Lenins und der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei Russlands die Welt und leitete das proletarische Zeitalter ein.

Vor 99 Jahren gründeten Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg die Kommunisitsche Partei Deutschlands, ein Dienst am Proletariat welchen sie mit dem Leben bezahlen mussten. 

Was können wir auch jetzt noch von ihnen lernen, ist eine kommunistische Partei auch gut 100 Jahre später noch notwendig um die sozialistische Revolution durchzuführen und das Proletariat und die unterdrückten Völker der Welt vom Joch des Imperialismus zubefreien?

Diese Frage wollen wir am 5. Januar 2018 um 20:00 im Cafè Tschüsch, in der Fuldastraße 12, mit euch diskutieren. 



Freiheit für Palästina!


Am Freitag, den 15. Dezember fand in Berlin eine weitere Demonstration gegen die Verlegung der Yankee-Botschaft nach Jerusalem statt.

Gemeinsame Erklärung des Symposiums vom 11. und 12. November 2017

Wir publizieren hier die gemeinsame Erklärung vom von der PGI/MLM organisierten Symposium am 11. und 12. November in Nürnberg, das die Maoisten aus Berlin zusammen mit griechischen und türkischen Jugendorganisationen unterzeichnet haben. Wir publizieren die deutsche Übersetzung sobald wir sie erhalten. Die türkische Übersetzung findet sich hier, die englische hier:
AM 100. JAHRESTAG: RUHM DER OKTOBERREVOLUTION UND IHREN FÜHRERN!
ES LEBE DER PROLETARISCHE INTERNATIONALISMUS!
Die Oktoberrevolution ist die bestimmteste und entschiedenste Bewegung eines Proletariats das sich seiner Macht bewusst ist. Vor 100 Jahren war die Oktoberrevolution die Garantie für den Sieg der Unterdrückten unter der Führung der Arbeiterklasse gegen die Klasse der Unterdrücker.
Während der Zeit, in der sich das imperialistisch-kapitalistische System in einer barbarischen und aggressiven Marktpolitik befand, die sich zu einer Kriegsbeziehung entwickelte, war die Oktoberrevolution eine leuchtende Revolution des Kampfes der Unterdrückten. Diese große Revolution hat gezeigt, dass das Proletariat, im Bewusstsein über die notwendige Ergreifung der politischen Macht, in die Geschichte einging. Das Proletariat intervenierte auf revolutionäre Weise gegen die brutale Kriegspolitik und die Vereinnahmung durch imperialistisches Finanzkapitals mit seinem Liberalisierungs- und Befreiungsprogramm und seiner eigenen Politik.
Nach der Oktoberrevolution bauten das Proletariat und andere revolutionäre Klassen, unter der Führung des Proletariats, mit großen Anstrengungen und Opferbereitschaft den Sozialismus auf. Die kommunistische Partei machte ihre ersten erfolgreichen Erfahrungen mit dem Sozialismus unter der Führung von Lenin und Stalin. Aber die revisionistischen Ansichten innerhalb der Partei begannen eine Weile nach dem Tod von Genossen Stalin die Erfolge des Sozialismus anzugreifen und setzten sich mit dem XX. Kongress der KPdSU durch. Die neue bürgerliche Klasse nahm die Macht aus den Händen der Arbeiterklasse, sie formierte sich weiter und begann die Erfolge des Sozialismus zu zerstören. 1991 haben sie die Hetze auf ein höheres Level gebracht, indem sie das Geschwätz verbreiteten, der Sozialismus sei besiegt und habe seine Gültigkeit verloren. Die Staaten des restaurierten Kapitalismus ließen die Fahne des Sozialismus fallen.
Der Prozess der Abkehr vom Sozialismus ist für das Proletariat eine politische Niederlage. Diese Niederlage wurde weitgehend mit der Behauptung verkündet, der Klassenkampf sei vorbei. Diese Situation brachte einen großen Rückgang des Klassenkampfes mit sich und verbreitete eine defätistische Stimmung. Diese hält an und zeigt ihre Wirkung.
Dennoch hält die Oktoberrevolution nach 100 Jahren immer noch die Bedeutung der historischen Rolle des Proletariats hoch, sowie auch die Bedeutung der Revolution für die soziale Entwicklung.
Nach 100 Jahren ist die Oktoberrevolution immer noch von historischer Bedeutung. Es zeigt, trotz Niederlage, die Rolle des Proletariats.
Die Oktoberrevolution zeigt, dass das Proletariat ohne eine führende kommunistische Partei nicht erfolgreich sein kann.
Die Oktoberrevolution zeigt, dass das Proletariat eine Notwendigkeit für den Aufbau des Sozialismus ist.
Die Oktoberrevolution führt zu einer neuen Ära, der des Imperialismus und der proletarischen Revolutionen. Wir glauben, dass wir uns noch in dieser Ära befinden.
Die kapitalistische Restauration in sozialistischen Ländern ist eine Tatsache. Und diese Tatsache beruht auf einer anderen Tatsache, der dass der Klassenkampf unter dem Sozialismus weitergeht. Genosse Mao Zedong begründet diesen Fakt gründlich und wissenschaftlich. In diesem Sinne organisierte er die Große Proletarische Kulturrevolution um gegen die kapitalistische Restauration zu kämpfen. Dieser Beitrag ist ein großartiges Werkzeug mit dem das Proletariat gegen die kapitalistische Restauration kämpfen kann. Wir glauben, dass die kapitalistischen Restaurationen nur dadurch begriffen werden konnte.
Die Oktoberrevolution ist ein großer Triumph. Keine Niederlage täuscht über ihre Notwendigkeit hinweg. Wir sind entschlossen, die Lehren aus unserer Niederlage zu ziehen und neue Oktoberrevolutionen durchzuführen. Wir müssen die Tatsache verteidigen, dass die kommunistische Partei die Vorhut ist. Wir müssen die Diktatur des Proletariats hoch halten. Wir müssen die Tatsache verteidigen, dass wir noch immer im Zeitalter des Imperialismus und des proletarischen Revolutionen sind. Wir müssen genau verstehen, dass der Klassenkampf im Sozialismus nicht vorbei ist. Wir müssen weiterhin für starke sozialistische Systeme kämpfen. Wir dürfen niemals den Kampf für neue Oktoberrevolutionen aufgeben, die das bourgeoise und imperialistisch-kapitalistische System von der Erde hinwegfegen werden.
ES LEBE DER LEUCHTENDE WEG VON MARX, ENGELS, LENIN, STALIN UND MAO ZEDONG!
ES LEBE DER PROLETERISCHE INTERNATIONALISMUS!
AM 100. JAHRESTAG: RUHM DER OKTOBERREVOLUTION UND IHREN FÜHRERN!
Jugend der Kommunistischen Partei Griechenlands (Marxist-Leninist)
Partizan Jugend Initiative / Marxistisch-Leninistisch-Maoistisch
Neu-Demokratische Jugend
Internationalistisches Kollektiv Berlin