Aktion zum 25. Jahrestages der Rede des Vorsitzenden Gonzalo

Wir dokumentieren hiermit mehrere Bilder anlässlich des 25. Jahrestages der Rede des Vorsitzenden Gonzalo, gehalten am 24. September 1992. Aus seiner Inhaftierung heraus hielt er eine Rede, die bis heute nicht an Signifikanz verloren hat: 

Die Rede des Vorsitzenden Gonzalo strahlt siegreich und kraftvoll 
vor der Welt als eine Waffe im Kampf!




Aufruf zum Wahlboykott - Internationalistisches Kollektiv

Proletarier aller Länder, vereinigt euch!


Wahlboykott!


Sei es beim zappen durchs Fernsehen, auf dem Weg zu Arbeit und Einkauf oder beim surfen im Netz - überall wird uns aktuell die Wahlwerbung dieser oder jener Partei aufgeschwatzt. Bereits im Februar hingen in Berlins S-Bahnhöfen die ersten Plakate die zur Teilnahme an der Wahl aufriefen. Doch wir fragen uns, warum wir überhaupt unsere Stimme abgeben sollten...

Zehn Jahre lang hatten wir hier in Berlin Rot-Rot, aktuell sind die Grünen mit im Boot. Alle Eltern, die seit 2011 die Schulbücher ihrer Kids zahlen müssen, jeder der sich über die immer steigenden BVG-Preise ärgert oder eine bezahlbare Wohnung sucht, weiß, wer für den Ausverkauf des sozialen Wohnens, das Aufheben der Lehr- und Lernmittelfreiheit und die Streichung der Subventionen für die Öffis verantwortlich ist. Die Wirtschaft applaudiert, dass Berlin wieder rentabel ist durch den Sparkurs der selbsternannten „Parteien des kleinen Mannes“, doch wir zahlen die Rechnung. Dafür sollen wir sie jetzt auch in den Bundestag wählen? Wohl kaum!

Doch sind FDP und CDU oder die „Protestparteien“ wie AFD, MLPD oder Piraten und wie sie alle heißen ein Stück weit besser? An ihren Wahlkampfständen verkaufen sie uns doch nur das gleiche wie alle andern, nur neu verpackt: Die Hoffnung, dass sich in diesem System etwas zum Guten ändern wird, wenn wir doch nur sie wählen würden. Sie glauben offensichtlich wir sind dumm. Seit 40 Jahren fällt die Wahlbeteiligung, und ihnen fällt nichts besseres ein als uns zu erzählen wegen der AFD sei unsere Stimme jetzt wichtiger denn je? Sie sind es, die seit Jahrzehnten Hand in Hand gehen mit den Faschisten, sie durch unsere Straßen marschieren lassen und sie in den Medien aufbauschen. Dafür sollen wir sie wählen? Hartz 4, fünfundzwanzig Jahre Lohngefälle zwischen Ost und West, sinkende Reallöhne, Militäreinsätze in aller Welt um die Ausbeutung aufrecht zu erhalten und zunehmende Unterdrückung nach Innen ist was uns die etablierten Parteien gebracht haben. Und auch die Kleinstparteien die ihre Finger nicht direkt mit im Spiel hatten sind nur die andere Seite der Medaille: Sie kanalisieren den gerechtfertigten Zorn gegen den Imperialismus in parlamentarische Bahnen, die in der Geschichte der Menschheit die bestehenden Verhältnisse noch nie grundlegend verändert haben.

Wir möchten unsere Stimme weder einer der etablierten Parteien geben noch „protest“-wählen. Zwischen Pest und Cholera, dem einen oder dem andern Übel innerhalb dieses Systems zu entscheiden ist für uns keine Wahl. Und selbst wenn wir ungültig wählen, zählen wir doch mit in die Wahlbeteiligung mit rein, sind teil ihres „demokratischen Prozesses“ mit dem sie rechtfertigen, dass sie uns Jahr um Jahr mit neuen Gesetzen schikanieren. Deswegen gehen wir nicht zur Wahl sondern rufen zu ihrem Boykott auf!

Was die Arbeiter und alle Unterdrückten in diesem Land brauchen ist eine ganz andere politische Organisation als die der Herrschenden. Die Kommunistische Partei, eine Partei neuen Typs, welche für die Interessen unserer Klasse eintritt. Nicht im Parlament sondern auf der Straße, in den Betrieben und in unseren Vierteln. Eine Partei, die rein gar nichts mit einer bürgerlichen Wahlpartei gemeinsam hat sondern eine Kampfmaschine der Arbeiterklasse ist, mit dem Ziel, die Macht zu erobern. Denn wir können nichts erreichen, ohne die politische Macht zu erobern.

Ausbeutung abwählen? Das klappt nie! Boykott der Wahlen der Bourgeoisie!
Die Rebellion ist gerechtfertigt!


Internationalistisches Kollektiv
inter_kollektiv@gmx.de
August 2017


Mobilisierung gegen die G20


Nicht nur in Hamburg, sondern auch in Berlin laufen die Vorbereitungen gegen den G20 auf Hochtouren. So wurden uns Aufnahmen einer Wandzeitung, welche zur Teilnahme am antiimperialistischen Block aufruft und in Kreuzberg angebracht wurde, zugesandt.

Außerdem gab es eine Graffiti-Aktion im Bezirk Neukölln und es wurden unzählige Plakate verklebt.



Kundgebung: Internationale Kampagne zur Verteidigung des Lebens und des Gesundheit vom Vorsitzenden Gonzalo

Anlässlich der aktuellen Versuche der Reaktion die Emordung des Vorsitzenden Gonzalo vorzubereiten, haben Genossen der Kommunistischen Partei Brasiliens (Rote Fraktion) zu einem Internationalen Aktionstag aufgerufen, dem sich bereits Genossen aus unterschiedlichen Ländern angeschlossen haben.

Auch in der BRD wird es in der kommende Woche mit Sicherheit einige Aktivitäten anlässlich des Internationalen Aktionstages geben. In Berlin wird am

Mittwoch, den 22. März um 16:00 Uhr eine Kundgebung vor der peruanischen Botschaft (Mohrenstr. 42, nähe U-Bahn Hausvogteiplatz) stattfinden.

Verteidigt das Leben des Vorsitzenden Gonzalo!

Veranstaltung über den Kampf der Armen Bauern und die Frauenbewegung in Brasilien

Fast jeden Monat können wir in der bürgerlichen Presse etwas über die Krise der Herrschenden in Brasilien lesen und wie sich ihre unterschiedlichen Fraktionen im Land bekämpfen. Dabei erscheint allerdings der Kampf des brasilianischen Volkes um die die endgültige Niederwerfung dieser völkermörderischen Lakaien des Imperialismus höchstens als eine Randnotiz. Ab und zu bekommen wir eine eine Meldung über Straßenschlachten in den Metropolen des Landes vorgesetzt. Doch es gibt auch die Entwicklung des Kampfes auf dem Land, wo die armen und landlosen Bauern für die Eroberung des Landes kämpfen und dabei zu dutzenden von den Grundbesitzern und der Militärpolizei getötet und zu Tausenden vertrieben werden. Besonders die Liga dos Camponeses Pobres (dt.: Liga der armen Bauern; LCP) spielt hierbei eine wichtige Rolle in der Organisierung des Kampfes der Bauern, z.B. durch Landbesetzungen.

Auch der Kampf der Frauen entwickelt sich weiter in Brasilien. Im Jahr 2000 wurde die Movimento Feminino Popular (dt.: Volksfrauenbewegung; MFP) gegründet. Die brasilianischen Frauen leiden besonders unter den Ausdrücken des Patriarchats, täglich sind sie patriarchaler Gewalt und Morden ausgesetzt, die Täter kommen häufig ohne eine Verurteilung davon. Aus diesem Grund organisiert die MFP die Frauen und führt sie im Kampf gegen das Patriarchat und den Imperialismus, der Brasilien in seiner rückständigen Situation hält. Eine große Führerin von ihnen war Genossin Sandra Lima, die letztes Jahr im Juli verstarb. Sie kämpfte unermüdlich für die in Armut lebenden Massen und insbesondere für die Frauen.

Im Rahmen der Vorbereitungen des diesjährigen Frauenkampftages am 8. März kommen darum Vertreter der LCP und der MFP zu Besuch und berichten über die Situation und die Kämpfe in Brasilien.

24. Februar | 19:00 | Zielona Gora |Grünberger Straße 73 | Berlin

 

Veranstaltung: Internationaler Aktionstag in Solidarität mit den politischen Gefangenen in Indien


2017 jährt sich zum 50. Mal die Revolte in Naxalbari – einem der bedeutsamsten Momente in der Geschichte Indiens. Damals erhoben die armen Bauern Indiens voll Kraft und Zuversicht Stimme und Faust gegen die Großgrundbesitzer und den Imperialismus. Und auch wenn die Rebellion damals blutigst von der Reaktion niedergeschlagen wurde, so scheint ihr Feuer in Indien immer noch hell und inspiriert ganze Generationen von Revolutionären zum Kampf gegen Ausbeutung und Unterdrückung.

In diesen letzten 50 Jahren des Kampfes seit der Revolte in Naxalbari hat sich viel in Indien getan. Die Kämpfe der Massen haben in ganz Indien an Intensität, Umfang und Entschlossenheit zugenommen. Der Volkskrieg wurde begonnen, die Kommunistische Partei Indiens (Maoistisch) gegründet und die Volksbefreiungsguerillaarmee sowie Stützpunktegebiete aufbaut. Seit damals versucht die Reaktion diese gerechtfertigten Kämpfe des indischen Volkes im Blut zu ertränken oder mundtot zu machen. Über 10.000 politische Gefangene schmoren aktuell in Indien in den Knästen der Reaktion.

Am 28. Januar findet deswegen der Internationaler Aktionstag in Solidarität mit den politischen Gefangenen in Indien statt.  Aus diesem Anlass wird es am kommenden Samstag den 28.1. um 17 Uhr eine Veranstaltung im Blauen Salon des Mehringhofes geben, zu der wir alle Interessierten herzlichst einladen.

Internationalistisches Kollektiv
inter_kollektiv@gmx.de